Durch unseren Auslandsaufenthalt in Malaysia habe ich selbst erfahren, wie es ist, in einem anderen Land zu leben. die Sprache nicht zu verstehen und mit der Kultur und den Gewohnheiten nicht vertraut zu sein. Das kann Unsicherheit bei manchen sogar Ängste erzeugen.
Im letzten Jahr habe ich am Tandemprojekt von Zebra teilgenommen und mich regelmäßig mit einer türkischen Mutter getroffen. Ich habe dabei viel über sie und unsere türkischen Mitbewohner gelernt. Außerdem nehme ich jeden Dienstag Vormittag im Bürgertreff Böfingen an einem internationalen Frauenfrühstück teil. Meiner Meinung nach bedarf es der Bereitschaft von beiden Seiten aufeinander zu zu gehen, um mehr über den anderen zu erfahren.

Es ist wichtig, dass jeder, der bei uns lebt, Deutsch lernt, denn die Sprache ist die Grundlage des Miteinanders. Allerdings bräuchten Kinder mit Migrationshintergrund, aber auch deutsche Kinder, deren Eltern nicht bei den Hausaufgaben helfen können, noch viel mehr Hilfe beim Lernen, um einen ordentlichen Abschluss zu machen und so die Chance auf eine Ausbildungsstelle zu haben. Neben verstärkter individueller Förderung in der Schule könnte qualifizierte Hausaufgabenbetreuung in kleinen Gruppen und Begleitung durch ehrenamtliche Paten Abhilfe schaffen.
Ich will mich für die Unterstützung dieser Kinder und für ein offenes Miteinander der Kulturen einsetzen.